Krebs ist kein Small Talk

Offene Kommunikation über Krebs – relevant für Gesellschaft und Arbeitswelt

"Über Krebs spricht man nicht."

Dieser Satz ist tief in vielen sozialen Systemen verankert. In Familien, in Teams, in Organisationen. Doch genau dort, wo eine Krebsdiagnose das Leben berührt, fehlen häufig die passenden Worte, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wie wir sprechen, wie wir zuhören und wie wir miteinander kommunizieren, beeinflusst menschliches Erleben, Vertrauen und Zusammenarbeit.

Mit meinem Buch „Krebs ist kein Small Talk – Worte finden, wenn sie fehlen“ setze ich diesem Tabu eine klare, reflektierte und praxisnahe Auseinandersetzung entgegen.

Ausgehend von meiner eigenen Diagnose bin ich der Frage nachgegangen, warum Kommunikation über Krankheit – und insbesondere über Krebs – so schwerfällt, und wie Worte uns bei diesem Thema wieder verbinden können.

Nicht nur im persönlichen Umfeld, sondern auch im professionellen Kontext.

Aus dieser Auseinandersetzung sind drei Formate entstanden, mit denen ich das Thema in unterschiedliche Kontexte bringe.

Der Ursprung: mein Buch

Das Buch „Krebs ist kein Small Talk“ entstand aus meiner eigenen Erfahrung mit einer frühen Brustkrebsdiagnose und vielen Begegnungen mit Menschen, die ähnliche Situationen erlebt haben.

Es verbindet persönliche Einblicke mit Impulsen zur Kommunikation:

Warum Schweigen um Krebs oft zur Verletzung und Schmerz führt.

Wie wir häufig über Krankheit sprechen.

Was Betroffenen wirklich hilft.

Und warum uns das Thema Krebs oft so schwerfällt?

Das Buch lädt zu einem offenen, respektvollen Umgang mit dem Thema „Krebs“ in unterschiedlichsten Lebenssituationen ein: von der Familie über Freundschaften bis hin zu Arbeitskontexten.

Lesungen und Gespräche

Lesungen aus „Krebs ist kein Small Talk“ sind mehr als eine klassische Buchvorstellung. Sie öffnen einen Raum für Austausch über Fragen, die viele Menschen betreffen:

Wie sprechen wir über Krankheit und welche Kommunikationsmuster sind in uns verankert?

Was brauchen Betroffene im Umfeld?

Wie können wir einander unterstützen, ohne unsicher zu werden?

Welche Worte zwar gut gemeint, aber doch schlecht gemacht sind.

Je nach Rahmen können Lesungen durch moderierte Gespräche oder kurze Impulse zur Kommunikation ergänzt werden. Die Lesungen eignen sich unter anderem für:

Kulturveranstaltungen

Gesundheitsveranstaltungen

Bildungseinrichtungen

Organisationen und Unternehmen

Sind Sie daran interessiert, eine Lesung oder einen Lesungs-Vortrag in Ihrer Einrichtung durchzuführen? Dann sprechen Sie mich gerne an.

Krebs im Arbeitskontext

Wenn eine schwere Erkrankung ins Leben tritt, betrifft das häufig auch den Arbeitsplatz.

Kolleg:innen sind unsicher. Führungskräfte fragen sich, wie sie Gespräche führen sollen. Teams möchten unterstützen und wissen oft nicht, wie.

Gerade hier entscheidet Kommunikation darüber, ob Vertrauen und Sicherheit entstehen oder ob sich Unsicherheit und Distanz ausbreiten.

Deshalb verbinde ich das Thema meines Buches auch mit meiner Arbeit als Kommunikationstrainerin.

Ich unterstütze Organisationen dabei, Gespräche über Krankheit, Belastung und sensible Themen bewusst und respektvoll zu gestalten.

Wofür ich stehe

Ich bin überzeugt: Gespräche über Krankheit müssen nicht perfekt sein.

Aber sie dürfen ehrlich, zugewandt und menschlich sein.

Wenn wir lernen, auch über schwierige Themen zu sprechen, entsteht etwas, das in unserer Gesellschaft und vielen Organisationen sowie Beziehungen fehlt:

Verbindung.

Meine Einladung an Sie:

Wenn Sie eine Lesung planen oder das Thema Kommunikation bei Krebs in Ihre Organisation bringen möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht.